Köbeschen

Bürgerlicher Name:
Jakob Schmitz
Familienverhältnisse:
Sohn von Tünnes
Entstanden:
1988
Bekannt aus:
…dem Hänneschen-Theater.

Wissenswertes:
Köbeschen ist der Sohn des ledigen Tünnes und macht seinem Vater alle Ehre. Er gibt viele Ansichten seines Vaters und seine eigene Meinung altklug zum Besten und passt dabei nicht selten auf den oft beschwipsten Tünnes auf. Er gilt als frecher Panz, der frei raus sagt, was ihm gerade auf der Zunge liegt. Gemeinsam mit seiner Freundin Röschen heckt er die besten Streiche aus. Jeder für sich ist nur halb so schlimm, aber gemeinsam bleibt niemand von ihnen verschont. Wenn sie sich in die Haare bekommen, fliegen richtig die Fetzen. Nicht ohne Grund betiteln Tünnes und Schäl ihn als ‚Breimuul‘ und versuchen die respektlose und ungenierte Art im Zaum zu halten, was ihnen aber nur selten gelingt. Die beiden Pänz sind nicht selten unverschämt, jedoch ist ihnen selten jemand böse.

Requisite:
Altes Steckenpferd

Besonderheiten des Kostüms:
Analog zu der Darstellung im Hänneschen-Theater. Sein Erscheinungsbild ist, ebenso wie das seines Vaters, bäuerlich: ein Fuhrmannskittel in blau, eine weiße Drillichhose, welche er zumeist hochkrempelt, wodurch seine roten Socken sichtbar werden sowie ein rotes Halstuch. Die Holzklompen musste er dem Tanzen zuliebe an den Nagel hängen. Seine Haare stehen strubbelig in alle Richtungen.

Auf der Bühne:
Als typisches Kind treibt Köbeschen auf der Bühne jeden Knollendorfer zur Verzweiflung. Besonders laut und vorwitzig läuft er zwischen den Bewohnern umher, um einen neuen Streich zu planen oder wieder altklug Geschichten zu verbreiten. Durch gemeinsame Aktionen und das Angehen insbesondere von Schäl zeigt sich immer wieder die Verbundenheit zu Röschen und den anderen Knollendorfer Kindern.

Dargestellt von
Martin Euler

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