Rheinlandmädel

Bürgerlicher Name:
Lore Waldorf
Familienverhältnisse:
Sie wuchs als behütetes Kind in gut bürgerlichen Verhältnissen auf. Als mittlerweile erwachsene Frau lebt sie zwar noch allein, jedoch hegt sie große Gefühle für einen Herrn des Adels und hofft trotz ihrer Herkunft auf eine gemeinsame Zukunft.
Entstanden:
1927 mit Erscheinen des gleichnamigen Liedes

Bekannt aus:
…dem Willi Ostermann Lied – Rheinlandmädel (Drum, sollt ich im Leben)

Wissenswertes:
Sie ist ein rheinisches und typisch deutsches Mädel, von dem zahllose Dichter und Sänger nur träumen können. Mit ihrer Zuversicht schaut sie gespannt in ihre Zukunft. Zwar schüchtert sie mit ihren weiblichen Reizen manchen Herren ein, jedoch ist sie selbst sich dessen oft gar nicht bewusst. Mit ihrer offenen Art ist sie nie um eine kluge Antwort oder einen netten Spruch verlegen.

Requisite:
Ein Weidenkorb mit Weintrauben, einer Flasche Wein und zwei Weingläsern

Besonderheiten des Kostüms:
Sie trägt eine leicht dekolletierte weiße Bluse mit Spitzenbesatz, einen Rock mit Unterrock sowie eine Unterbrust-Corsage.

Auf der Bühne:
Mit viel Fröhlichkeit und stets guter Laune genießt sie das Leben im Kreise der Knollendorfer. Sie ist auch nie um ein Gläschen guten Wein verlegen. Durch ihre freundliche Art ist sie allseits sehr beliebt. Für Streit und Zankereien hat sie eher wenig Interesse. Manchmal sieht man sie auch in Gesellschaft der Knollendorfer Herren, die sie aufgrund ihrer Schönheit bewundern. Gelegentlich flirtet sie auch schon mal mit dem ein oder anderen Knollendorfer und den Herren im Publikum. Sie versteht es jedoch diese freundlich in ihre Schranken zu weisen, wenn sie ihr zu nahe kommen.

Dargestellt von
Lea Keller

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