Stina

Bürgerlicher Name:
Christina Dänz
Familienverhältnisse:
Junggesellin auf der verzweifelten Suche nach einem Mann
Entstanden:
um 1910
Bekannt aus:
…dem Lied von Willi Ostermann – Et Stina muss `ne Mann han
Sie ist im Ostermannbrunnen auf dem Willi-Ostermann-Platz in Köln verewigt.

Wissenswertes:
Die Junggesellin war stets adrett gekleidet und zurechtgemacht, um den einen oder anderen Makel zu überdecken. Ihren Eltern war es wichtig sie unter die Haube zu bekommen, weshalb sie Stina ständig auf Männersuche schickten. Diese hoffte jedoch eher darauf, dass ihr der perfekte Mann irgendwann einfach über den Weg lief. Im Kontakt mit dem anderen Geschlecht brachte sie meist kein Wort über die Lippen und stellte sich eher ungeschickt und schusselig an. So passierten ihr fortlaufend Missgeschicke und sie ist bislang immer noch alleine.

Requisite:
Eine Handtasche mit dem gut sichtbaren Schriftzug ihres Namens „Stina“, damit auch jeder Junggeselle direkt sieht, wie sie heißt.

Besonderheiten des Kostüms:
Ihre Kleidung ist ordentlich und adrett. Auffällig ist ihr Strohhut, den sie tief in die Stirn gezogen mit einer großen Schleife am Hinterkopf trägt. Hoch geschlossen, wenig aufreizend und vornehm sind die altrosafarbene Satinbluse mit einem schwarzen Nadelstreifenkostüm darüber.

Auf der Bühne:
Ob im Publikum oder Elferrat, sie ist mit einem schüchternen Lächeln auf den Lippen stets auf der verzweifelten Suche nach einem Mann. Sie eifert den hübschen und aufreizenden Damen nach und wird dabei schnell zum Gespött, da sie sich mehr als dusselig anstellt. Festen Halt gibt ihr stets ihre Handtasche, an die sie sich verschüchtert klammert. Den Saal verlässt sie dann doch wieder allein.

Dargestellt von
Lucia Pokroppa

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